Entspannte Babyfotos zu Hause

Das erste Fotoshooting mit eurem neugeborenen Kind kann für alle anstrengend sein, da sich ein Säugling kaum an Zeiten hält. Neben einem festen Termin für ein Fotoshooting, gibt es die Möglichkeit, den Fotografen für einige Zeit zu sich nach Hause einzuladen. Auf diese Weise kann dieser die besten Momente eines liebevollen Familienalltags einfangen. Im Folgenden gebe ich euch drei Tipps, die euch auf ein Baby-Fotoshooting vorbereiten.

1. Fun, Fön und Fitnessball

Jedes Elternteil weiß, dass das eigene Kind manchmal ohne ersichtlichen Grund weint. Von Hunger, über eine volle Windel, bis hin zu einer Reizüberflutung, kommt vieles in Frage. Das Kind kann eben schnell nervös werden oder Angst bekommen. Also Ruhe bewahren und ablenken! Sonst dauert es nicht lange und das eigene Kind fühlt sich unwohl und weint. In einem solchen Fall können eine warme Decke oder ein flauschiges Tuch helfen. Sollte das nichts bringen, können Kinderspieluhren oder auch Apps mit einer beruhigenden Geräuschkulisse helfen. Überraschenderweise macht auch das monotone Geräusch eines Föhns und die warme Luft ein ruhiges Gemüt. In Kombination mit der hüpfenden Bewegung eines Balles kann es wahre Wunder bewirken.

2. Nicht bewegen!

Es gibt keinen festen Ablauf für das Fotografieren von Babyportraits. Anstatt eine Situation zu erzwingen, in der sich das Kind unwohl fühlt, sollte man warten bis sich diese von allein ergibt. Im Klartext heißt das, dass wenn sich der Säugling nach dem schießen eines Portraitfotos gerade wohl in den Armen seiner Mutter befindet, jedoch beim Vater weint,dann achtet man die Bedürfnisse des Kindes. Man wartet, bis das Kind zum Vater will um dessen Portraitfotos zu schießen. Alles Riskante, wie das Einschlafen auf Papas Bauch, oder auf den eigenen Knien zu liegen, sollte am Ende des Fotoshootings stehen.

3. Alltagsmomente

Die Situationen sollten vom Fotografen so genutzt werden, wie Sie geschehen. Zum Beispiel der Augenblick, an dem der Vater nach der Arbeit sein Kind in den Schlaf wiegt. Auf diese weise lassen sich ungezwungene Alltagsmomente festhalten.
Weiter macht sich der Fotograf an sein Werk und schafft neben klassischen Familien- und Einzelportraits, die sich gut für Geburtstags- und Babykarten eignen, auch Alltags- und Detailaufnahmen von Händchen und Füßchen des Babys. Der Ablauf einer solchen Familienreportage ist also nicht fest getaktet, ihr als Familie wickelt, füttert und spielt wie gewohnt, während sich der Fotograf vorbereitet auf den richtigen Augenblick wartet. Das Kind soll für die Fotos auch durch die Wohnung und den Garten laufen dürfen und darf zur Ankunft des Fotografen auch schlafen. Auf diese Weise können gleich zu Beginn Bilder des schlafenden Säugling gemacht werden. Somit kann jeder Moment mit der entsprechenden Innigkeit dokumentiert werden.
Wohl immer dabei, sollte ein Spucktuch sein, um eventuelle Missgeschicke schnell zu beseitigen. Das Baby sollte auch nicht den gesamten Tag in den schönsten aller Kleidern herumkrabbeln, sondern diese erst kurz vor den Portrait- oder Familienfotos angezogen bekommen. Als Elternteil solltet ihr euch vor den Familienreportagen Gedanken machen, welche Lieblingsstofftiere oder Kuscheldecke mit auf die Fotos soll. Finger- und Zehnägel sollten auch immer schön gepflegt sein, da auch Detailaufnahmen anstehen. Kindern mit Trockener Haut sollten deshalb auch vor dem Shooting eingecremt werden.

Bei Familienreportagen lassen sich Baden, Kuschen, Wickeln und Stillen natürlich und entspannt einfangen. Es ist auch egal, ob die Babyfotos einen Tag nach der Geburt oder erst später entstehen.

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